Peter-Lenné-Schule

Oberstufenzentrum Agrarwirtschaft
Staatliche Fachschule für Gartenbau Berlin


Berufsvorbereitung • Ausbildung • Weiterbildung • Studienbefähigung

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Schulprogramm

Auszug: Leitziele der Peter-Lenné-Schule / OSZ Agrarwirtschaft


1. Wir bilden praxisorientiert aus.

Grundlage hierfür ist die Überarbeitung der vorläufigen Rahmenlehrpläne in regelmäßigen Abständen. Besondere Berücksichtigung findet die Entwicklung von Projekten zur Verknüpfung von Theorie und Praxis. Dazu gehören die Einbeziehung anderer Lernorte in den Unterricht, wie z.B. des Schulgeländes, tiergärtnerische Einrichtungen, Messebesuche, Betriebsbesichtigungen, Exkursionen, Erkundungen etc.

Um einen praxisorientierten Unterricht gewährleisten zu können, qualifizieren sich die Kolleg/innen durch gezielte Betriebspraktika. Für den praxisorientierten Unterricht werden Materialsammlungen angelegt, die von allen Kolleg/innen genutzt werden können.

Wir prüfen Lernfeldkonzepte und berücksichtigen sie bei der zukünftigen Arbeit.

2. Wir fördern soziale Kompetenzen.

Wichtige soziale Kompetenzen sind: Eigenverantwortlichkeit, Selbständigkeit, Teamfähigkeit und Kritikfähigkeit. Als Maßnahmen erproben wir die Zusammenführung der Auszubildenden verschiedener Lehrjahre, klassenübergreifende Veranstaltungen und die Übertragung von Verantwortung an die Schüler/innen (Unterrichtsassistent/innen).

Die Erarbeitung eines Verhaltenskodexes soll allen am Schulleben Beteiligten das Miteinander erleichtern. Die Einrichtung von Schulstationen soll die Möglichkeit bieten, verhaltensauffällige Schüler/innen individuell zu betreuen.

3. Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler individuell.

Im Vollzeitbereich werden die Klassen nach angestrebtem Schulabschluss, Eingangstests bzw. Einstellungsgesprächen zusammengesetzt.

Wir streben in allen Bildungsgängen die Einrichtung von Förderkursen sowie die Durchführung individueller Förderprogramme für leistungsstarke und -schwache Schüler/innen an.

Die individuelle Förderung unserer Schüler/innen soll durch die Bildung kleinerer Klassen, regelmäßigen Teilungsunterricht und die Durchführung von Teamteaching unterstützt werden.

Gleichzeitig soll der Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben und zu den Eltern durch Sprechtage intensiviert werden.

Durch das Angebot fakultativer Kurse sollen u.a. die fachlichen, musischen und kreativen Fähigkeiten der Schüler/innen gefördert werden.

4. Wir sorgen für gute Arbeitsbedingungen und eine gute Arbeitsatmosphäre.

Die Ausstattung aller Räumlichkeiten wird optimiert. Dazu gehört sowohl die sachliche (z.B. Mobiliar) als auch die technische Ausstattung (z.B. Einrichtung von Computerräumen). Gleichzeitig erfolgt die Absicherung der Werterhaltung aller Schulbereiche (z.B. Arbeitsräume, Sanitärbereiche, Außenanlage).

Für das Oberstufenzentrum Agrarwirtschaft ist die Mülltrennung in allen Räumen eine Selbstverständlichkeit.

Durch die Einrichtung von Raumpatenschaften (lehrergebundene Klassenräume) wird die Werterhaltung und persönliche Gestaltung der Räume durch Lehrer/innen und Schüler/innen gefördert.

Die Durchführung von Schulfesten und Klassenfahrten verbessert die Arbeitsatmosphäre bei Schülern/innen und Lehrern/innen.

5. Wir thematisieren Konfliktsituationen und betreiben Prävention.

Sozialpädagogische Fortbildungen und die Durchführung von Mediation und Kommunikationstrainings sollen Konfliktsituationen vermeiden bzw. deren Bewältigung erleichtern.

Durch die Ausbildung von Schülermediatoren (Streitschlichtern) sollen die Schüler/innen in den Prozess der Kon­fliktbewältigung mit einbezogen werden. Informationsveranstaltungen und Aktionstage unterstützen diesen Prozess.

In Konfliktsituationen wird die Klassenkonferenz als ein Instrument der Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen verstärkt genutzt.

Die Einstellung von Sozialpädagog/innen und die Nutzung von Schulpsycholog/innen ist die Voraussetzung für Prävention bzw. Bewältigung von Konfliktsituationen.

6. Wir erweitern und festigen Kontakte zu außerschulischen Partnern.

Die Kontakte zu Partnerschulen in Europa werden gepflegt und ausgebaut.

Der Austausch mit Ausbilder/innen, Ausbildungsbetrieben und berufsständischen Organisationen wird z.B. im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen intensiviert.

Dies gilt auch für die Einbeziehung von Expert/innen und Ehemaligen.

7. Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit.

Durch Präsentationen bei Messen (z.B. Grüne Woche), durch Veröffentlichungen in der Fachpresse, Kursangebote für außerschulisches Publikum, Sommerblumenmarkt, Austausch mit anderen Schulen, Gestaltung einer Website und die Grabgestaltung besonderer Persönlichkeiten (z.B. Kleist) zeigt die Schule Präsenz in der Öffentlichkeit. Besondere Bedeutung hierbei haben der Tag der beruflichen Perspektiven und die Durchführung von Berufswettkämpfen.

Innerschulisch wird der Informationsaustausch durch die Einrichtung eines monatlichen Veranstaltungskalenders gewährleistet.

8. Wir prüfen unsere Entwicklung.

Die aufgeführten Ziele des Schulprogramms werden im jährlichen Rhythmus überprüft.

Unterstützt wird dieser Prozess durch gezielte Schüler- und Lehrerbefragungen.

 

(Auszug aus dem Schulprogramm pdf 3,6 MB der Peter-Lenné-Schule)