Umweltaktivitäten
Der sorgfältige Umgang mit der Natur und ihren Wertstoffen ist ein besonderes Anliegen der Schule.
Energieeinsparung
Für Energieeinsparung sorgt die schulübergreifende „Energiepartnerschaft Pool 3” im Land Berlin. Seit 1999 verbrauchen wir 28 % Energie (damals jährlich 103.000 DM) weniger. Die großen Glasflächen der Gewächshäuser setzen dem Sparen jedoch Grenzen. Abhilfe könnte ein Neubau bringen, der für 2008 geplant, aber dessen Finanzierung noch nicht gesichert ist.
Energieerzeugung
Eine Schenkung des Energieversorgers Vattenfall ermöglichte 2008 die Installation einer Photovoltaikanlage. Die 1,5-kW-Anlage dient in erster Linie Unterrichtszwecken. Die Anregung der Schule, bei der Sanierung von Dachflächen gleich eine Folienphotovoltaikanlage aufzubringen, wurde mit dem Hinweis auf zu geringe Energieausbeute abgeschmettert. Dabei hätte ein interessierter Dachdecker die Anlage selbst finanziert und obendrein 20 Jahre Garantie für das Dach übernommen.
Die Erzeugung von Energie insbesondere aus Biomasse (Gülle, Tiermist, organischen Abfällen) sieht das schulische Klimaschutzprojekt BELARE vor.
Kompostierung
Rund 500 m³ Gartenabfälle werden auf dem Schulgelände pro Jahr gesammelt und kompostiert. Nach zweijähriger Rottezeit entstehen ca. 150 m³ Erde, die der Anzucht von Topfpflanzen oder der Düngung der Grünflächen dienen. Nicht benötigte Mengen, die normalerweise kostenpflichtig entsorgt werden müssten, werden selbstabholenden Gartenbauunternehmen überlassen.
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Mülltrennung
Im Bereich des Schulgartens, der Werkstätten und der Schulverwaltung trennen Lehrer und Schüler Glas, Metall, Papier, Kunststoffe, Elektroschrott und Bauschutt. In den Klassenräumen klappt(e) das leider bisher nicht. Zu viele „Uneinsichtige" warfen alles durcheinander in die Behälter (je einer für Papier, Wertstoffe, Restmüll). Die Reinigungsfirma wiederum entsorgt nur fachgerecht bei exakter Mülltrennung. Trotzdem: Durch entsprechende Auswahl der Container konnten seit dem Jahr 2000 rund 4.000 € jährlich eingespart werden.
Seit 2007 wird Altpapier ohne Durchfärbung („Kopierpapier", Zeitungen usw.) in einem Extra-Container der Firma Bartscherer gesammelt.
„Schulmüll" zu Geld?Das ganz allgemein mit Müll Geld zu verdienen ist, weiß man nicht erst aus Berichten über Neapel. Schulen bieten sich völlig legale Wege, zum Beispiel durch Aufstellung von Sammelbehältern.Vor einem Jahr vereinbarte die Peter-Lenné-Schule mit dem Abfallentsorger Bartscherer & Co. Recycling GmbH die Aufstellung eines Papiercontainers. Die Firma versprach nicht nur kostenlose Abholung, sondern auch Vergütung (20 €/Tonne) und Teilnahme am Altpapiersammelwettbewerb der Berliner Schulen.
Im Jahr 2007 wurden in der Schule 370 kg Altpapier gesammelt. Das reichte für den 74. Platz und einen Scheck über 20 €. Wenn man dies mit dem 1. Platz vergleicht – eine Grundschule sammelte 44 Tonnen –, kann man unsere Platzierung auch so deuten: a) Das Material wurde bei uns sehr gut vorsortiert (kein durchgefärbtes Papier, keine Kartons) und b): Die Schule geht von vornherein sehr sparsam mit dem Wertstoff Papier um. Der Erlös wird selbstverständlich in einen anderen „Sammelbehälter" gesteckt: die Landeshauptkasse. RL/23.06.08 |
Wärmedämmung
Im Jahr 2006 wurde das Dach der Sporthalle (ca. 800 qm) rekonstruiert und mit einer Wärmedämmung versehen. Gleiches geschah 2007 mit zwei Dächern (ca. 1.500 qm) des 1955 errichteten Altbaus. Er erhält 2008/2009 eine neue, wärmegedämmte Fassade (Baubeginn Juli 2008). Dabei werden auch raumhohe, einfach verglaste Metallrahmenfenster ersetzt, die bisher Heizenergie verschwendeten (Wärmebrücken).
Wassermanagement
Ab 2008 ist die komplette Bewässerung der 2 Hektar großen Freianlagen einschließlich der Versorgung der Tiergehege durch eigenes Wasser sicher gestellt.
Eine Klasse der Staatlichen Fachschule für Gartenbau Berlin hatte die gesamte Wasserversorgung der Schule recherchiert und dokumentiert. Und dabei einen Plan entwickelt, wie eine nachhaltige Wasserversorgung mit Kostensenkung vereinbar ist. Ergebnis: Mit den 2008 fertig gestellten Maßnahmen (Brunnen, Zisternen, Regenwasserrückhaltebecken) können jährlich 33.000 € (das sind 75 % der gesamten Wasserkosten) eingespart werden.
Nebeneffekt: Der ursprünglich auf dem Schulgelände vorhandene, später zugeschüttete Teich ist wiedererstanden und die bronzenen Reiher des Zehlendorfer Bildhauers Fritz Becker haben wieder ein „Revier".
Zu einem intelligenten Wassermanagement gehört neben der Wassergewinnung auch die Wasserausbringung. Studierende der Staatlichen Fachschule für Gartenbau Berlin haben in ihrem Schlussprojekt Konzepte für eine „punktgenaue" Wasserversorgung der Vegetationsflächen entwickelt.








